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18.10.2017 - Symbolischer Spatenstich:

Baustart für die Straßenbahn-Abstellhalle im Ulmer Westen

Spatenstich für die neue Abstellhalle. V.l.n.r.: Christian Schmid (Mattäus Schmid Bauunternehmen GmbH & Co. KG), Klaus Eder (Geschäftsführer SWU, Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm GmbH), Tim von Winning (Bürgermeister für Stadtentwicklung, Bau und Umwelt der Stadt Ulm), André Dillmann (Geschäftsführer SWU Verkehr GmbH), Mathias Christoffel (Büro für Architektur, Stadtraum- und Infrastrukturgestaltung Christoffel & Compagnons), Martin Langhof (Projektleitung, SWU Verkehr GmbH). Foto: Stadtarchiv Ulm

Auf dem Betriebshofgelände der Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm haben jetzt die Bauarbeiten für eine neue Abstellhalle für Straßenbahnen begonnen. Das auf 4,3 Millionen Euro veranschlagte Projekt wurde notwendig, weil mit dem Ausbau des Ulmer Netzes um die Linie 2 zwölf weitere Straßenbahnzüge im Einsatz sein werden.

Zwölf neue Straßenbahnzüge vom Typ Avenio M werden in Ulm auf die Gleise gesetzt, wenn ab Dezember 2018 die neue Linie an den Start geht. Entsprechend muss auch die Infrastruktur des Betriebshofs der SWU Verkehr GmbH ausgebaut werden. Die neue Halle, rund 184 Meter lang, 17 Meter breit sowie viergleisig, ist dabei der letzte von mehreren Bausteinen.
Bereits abgeschlossen sind Umbau und Erweiterung der bestehenden Zentralwerkstatt. Dort wurden die Bereiche Fahrzeugelektrik, elektrische Anlagen und Gleisbau ausgebaut. Dazu kam die Verlängerung der Waschanlage, die bisher nicht für eine Fahrzeuglänge von 31 Metern ausgelegt war.
Darüber hinaus wurde ebenfalls in der bestehenden Wagenhalle ein zusätzlicher Wartungsstand mit Grube und Dacharbeitsstand eingerichtet und durch ein Umfahrungsgleis ergänzt. Entsprechend der Anforderungen einer regelkonformen Arbeitsstätte wurde dieser Bereich zum angrenzenden Hallenbereich abgegrenzt. Er ist zudem künftig temperiert.

Solaranlage für den Betrieb der Tram
Alles in allem summieren sich die Bau- und Planungskosten für das Projekt Erweiterung Betriebshof auf rund 16,9 Millionen Euro, davon entfallen 4,3 Millionen Euro auf die neue Abstellhalle. „Damit sichern wir langfristig den Betrieb der Ulmer Straßenbahn“, erklärte Klaus Eder, Geschäftsführer SWU, Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm GmbH, beim offiziellen Spatenstich am Mittwoch, 18. Oktober. Die Halle sei Voraussetzung, dass die Fahrzeuge im Winterbetrieb „schnee- und eisfrei starten“ und zudem vandalensicher geparkt werden können. Beim kleinen Festakt überraschte Eder noch mit einem besonderen Highlight. Auf dem Dach würde eine riesige Solaranlage installiert, „künftig die größte in der Ulmer Innenstadt“. Der daraus erzeugte Strom würde direkt für den Betrieb der Tram eingesetzt. „Das macht das ganze Projekt noch etwas nachhaltiger“, sagte Eder.
Die Fertigstellung der Halle erfolge zeitgleich mit der dynamischen Inbetriebnahme der neuen Avenio-Züge bis spätestens Sommer 2018, so André Dillmann, Geschäftsführer SWU Verkehr.
Tim von Winning, Bürgermeister für Stadtentwicklung, Bau und Umwelt der Stadt Ulm, hob in seiner Ansprache auf die Aufgabe ab, der sehr lang gestreckten Halle, die an ein Naherholungsgebiet angrenzt, eine ansprechende Optik zu geben. Das planende Büro basicc um den Karlsruher  Architekten Mathias Christoffel habe die passende Lösung dafür präsentiert.

 

Visualisierungen Abstellhalle:
basicc - Büro für Architektur, Stadtraum- und Infrastrukturgestaltung Christoffel & Compagnons

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Werner Reichert und Hans Hengartner sind telefonisch unter 0731 166 4466, per Mail unter info@linie2-ulm.de oder persönlich im Infomobil zu erreichen. Sprechzeiten

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Advent, Advent? Bis dahin dauert es zwar noch, doch wenigstens Teil zwei würde passen: „Ein Lichtlein brennt.“ Es glimmt auf der Baustelle der Deutschen Bahn, derweil auf der Kienlesberg-brücke darüber bereits Ruhe eingekehrt ist. Was aber will diese Aufnahme mitteilen? Wie das Stahlbauwerk wellenförmig bella figura macht, derweil sich die Stadt im letzten Tageslicht wie verwandelt präsentiert, um nicht zu sagen: in romantischer Stimmung. Wenn sie erst mal fertig ist, wird die neue Brücke übrigens mit eigenen Lichtlein ausgestattet sein. Was diese Illumination dann wohl gefühlsmäßig auslöst? Wir werden sehen!

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