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26.10.2017 - Streckenspaziergang am Eselsberg:

Große Beteiligung

Das Interesse an den Bauarbeiten zur Linie 2 hält unvermindert an. Rund 50 Bürgerinnen und Bürger nutzten am Dienstag, 24. Oktober, die Gelegenheit, bei einem Streckenspaziergang am Eselsberg mit Projektverantwortlichen ins Gespräch zu kommen.

Ralf Gummersbach, Projektleiter für die Linie 2, und Johann Karmann, Oberbauleiter für den Streckenast Eselsberg, waren in den knapp zwei Stunden viel gefragte Ansprechpartner. Bepackt mit den Streckenplänen, erläuterten sie auf Wunsch auch im Detail, was in den kommenden Monaten auf dem Programm von Planern und Ausführenden stehen wird. An mehreren Stellen aber ist der Endzustand bereits erreicht. „Schon Ende des Jahres wird mehr als die Hälfte der Gleise verlegt sein“, kündigte Gummersbach an.

Die am meisten Zeit raubende Aufgabe sei eben die Neusortierung und Neuverlegung des unterirdischen Netzes an Leitungen und Kabeln, sagte Karmann: „Und davon haben wir 90 Prozent erledigt.“ Dies sei zudem die Aufgabe, die am kostenträchtigsten sei, fügte Gummersbach hinzu.

Einmal mehr zeigte sich, wie intensiv viele Bürgerinnen und Bürger die Bauarbeiten verfolgen. An der ÖPNV-Brücke, die nach Gummersbachs Ankündigung fortan Kienlesberg-Brücke heißen werde, entspann sich gar ein Fachdialog zu technischen Details. Nachfragen gab es aber auch zur künftigen Radverkehrsführung sowie, einmal mehr, zu den Buslinien nach Inbetriebnahme der Linie 2. Hier konnte Torsten Fisch, Leiter der Task Force Linie 2, in allen Einzelheiten Auskunft geben. Demnach verkehrten die Buslinien 5 und 6 „so wie vor der Baustelle“, die Linie 7 werde sogar noch etwas ausgebaut. Die Linie 3 aber entfalle zu Gunsten der Straßenbahnlinie 2.

Thema war ebenso die Länge der verlegten Schienen für die Tram, die Deutsche Bahn verlege auf ihren Strecken doch viel längere, bemerkte ein Bürger. Man habe dabei aber, so entgegnete Gummersbach, die innerörtlichen Verhältnisse berücksichtigen müssen. Wie der Projektleiter weiter ausführte, werde auch die Linie 2 bei den Ampelschaltungen Vorrang vor dem Individualverkehr genießen.

Für Nachfragen zur Verfügung stand auch Gerhard Fraidel, Leiter der städtischen Abteilung Verkehrsinfrastruktur. Teilnehmer sprachen ihn auf von ihnen beobachtete Untersuchungen der Wallstraßenbrücke an. Fraidel bestätigte, dass deren Sanierung in einigen Jahren anstehe. Mit dem Projekt Linie 2 aber hat diese Maßnahme nichts zu tun.

Baustellen­beauftragte

Werner Reichert und Hans Hengartner sind telefonisch unter 0731 166 4466, per Mail unter info@linie2-ulm.de oder persönlich im Infomobil zu erreichen. Sprechzeiten

Momentaufnahme

Advent, Advent? Bis dahin dauert es zwar noch, doch wenigstens Teil zwei würde passen: „Ein Lichtlein brennt.“ Es glimmt auf der Baustelle der Deutschen Bahn, derweil auf der Kienlesberg-brücke darüber bereits Ruhe eingekehrt ist. Was aber will diese Aufnahme mitteilen? Wie das Stahlbauwerk wellenförmig bella figura macht, derweil sich die Stadt im letzten Tageslicht wie verwandelt präsentiert, um nicht zu sagen: in romantischer Stimmung. Wenn sie erst mal fertig ist, wird die neue Brücke übrigens mit eigenen Lichtlein ausgestattet sein. Was diese Illumination dann wohl gefühlsmäßig auslöst? Wir werden sehen!

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