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05.12.2016

Neues aus der Beyerstraße und der unteren Römerstraße

Die Zeit der Totalsperrung der Beyerstraße geht allmählich zu Ende. Noch vor Weihnachten soll dort asphaltiert werden. Künftig gilt dort eine Einbahnstraßenregelung.

Noch bestimmen Bagger dort das Baustellenbild. Die schon gesetzten Randsteine lassen aber bereits den künftigen Straßenverlauf erkennen. Mitte Dezember, so der derzeitige Planungsstand (1. Dezember), sollen dann nach Auskunft von Oberbauleiter Andreas Vogt (Vogt Projekt Control) die Asphaltiermaschinen anrollen und bereits den Endzustand herstellen. Die ärgsten Beeinträchtigungen für Anlieger und Anwohner gehörten dann endgültig der Vergangenheit an. Die Straße, die dauerhaft zur Einbahnstraße wird, könnte anschließend von der Wagnerstraße in Richtung Zinglerstraße wieder für den Verkehr geöffnet werden.

Doch wie immer auf solchen Baustellen gibt es einen Vorbehalt. Er betrifft – das Wetter. Ist es zu kalt, kann nicht asphaltiert werden. Vogt: „Bei Frost drohen mehr Schäden als es die Sache wert wäre.“ Da heißt es nun also, allen Beteiligten die Daumen zu drücken.

Leider geht die Baustellenzeit in der Beyerstraße damit noch nicht zu Ende. Was noch ansteht ist der Bau eines imposanten unterirdischen Regenüberlaufbeckens, 6 mal 3 mal 10 Meter groß. Und natürlich der Bau der Gleistrasse selbst. „Bevor nicht die Leitungen und Kanäle verlegt sind, können wir damit nicht starten“, nennt Vogt den Grund für die zeitliche Abfolge.

Ein kleines Präsent hat Vogt auch für die Anwohner und Anlieger in der unteren Römerstraße. Dort solle ebenfalls noch vor Weihnachten eine provisorische Asphaltdecke eingebracht werden, bevor der Baustellenbetrieb zwischen 21. Dezember und 9. Januar dann ferienbedingt unterbrochen wird.

Die Arbeiten in diesem Bereich sind mehrere Monate in Verzug. Grund dafür ist ein maroder Abwasserkanal der EBU, dessen Zustand bei der Voruntersuchung per Kamera als okay angesehen wurde. Bei solchen Voruntersuchungen kann jedoch lediglich das Innere der Leitung begutachtet werden, der äußere Zustand ist leider erst nach dem Freilegen erkennbar.

Nach dem niederschmetternden Befund musste der Bauablauf komplett umgestellt und neuorganisiert werden, wirbt Vogt um Verständnis und hebt die „schnelle Entscheidungsfindung“ der Verantwortlichen hervor.

Der komplette Neubau des zwischen Römerplatz und Wagnerstraße verlaufenden Kanals ist erst in Teilen fertig. Da er auch unter der Bestandsgleistrasse in der Wagnerstraße hindurchgeführt werden muss, kam zu den eh schon verzwickten Problemstellungen noch eine weitere hinzu.

Baustellen­beauftragte

Werner Reichert und Hans Hengartner sind telefonisch unter 0731 166 4466, per Mail unter info@linie2-ulm.de oder persönlich im Infomobil zu erreichen. Sprechzeiten

Momentaufnahme


Voller Einsatz für die Straßenbahn. Bis zu 400 Arbeiter sind auf der Großbaustelle derzeit tätig. Das Großplakat am SWU-„Glaspalast“ nimmt das Ergebnis all der Mühen bereits vorweg.

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