Linie 2 Stadt UlmStadtwerke Ulm

Herzlich willkommen auf der Informationsplattform
zur neuen Linie 2

Auf dieser Website informieren wir Sie umfassend und aktuell über die Planung und den Bau von Ulms neuer Straßenbahnlinie.

Hier erfahren Sie, wann und wo Bürgerinformations- oder sonstige Veranstaltungen zum Thema stattfinden, welche Entscheidungen getroffen wurden oder demnächst anstehen. Außerdem halten wir Sie mit aktuellen Meldungen zum Stand des Projekts auf dem Laufenden.

In der Rubrik „Fragen und Antworten" finden Sie umfassende Informationen zum Trassenneubau – von der Standardisierten Bewertung der neuen Linie über Umwelt- und Sicherheitsfragen bis hin zum Zeitplan für den Bau.

Die Linie 2 im Überblick

Hintergrund Zeitrahmen Streckenplan Vorteile Investitionen

Anschluss Zukunft

Der Großraum Ulm zählt zu den wachstumsstärksten Wirtschaftsregionen in Deutschland. Damit einher geht ein steigender Bedarf an Mobilität im öffentlichen Personennahverkehr.

Der Gemeinderat hat daher Ende März 2011 die SWU Verkehr GmbH mit der Entwurfs- und Genehmigungsplanung einer zweiten Straßenbahnlinie für Ulm beauftragt. Dabei setzen die Verantwortlichen auf ein nachhaltiges Verkehrskonzept und intelligente Verzahnung von Bus- und Straßenbahnlinien.

Ein zentraler Baustein dieses Verkehrskonzepts wird die neue Straßenbahnlinie 2 sein. Sie verbindet die Wissenschaftsstadt im Norden mit dem Hauptbahnhof und der Ulmer Innenstadt sowie dem Kuhberg im Südwesten.

Die gesamte Straßenbahnlinie mit 21 Haltestellen wird 10,5 Kilometer lang sein; davon sind 9,3 Kilometer und 18 Haltestellen neu zu bauen.

Baubeginn für 2015 geplant

Ein Bauvorhaben dieser Größenordnung erfordert eine sorgfältige Planung und Prüfung. Alles in allem nehmen die nötigen Vorarbeiten und Verfahren etwa drei bis vier Jahre in Anspruch.

Der erste Spatenstich ist für Anfang 2015 geplant. Wegen des hohen Fahrgastaufkommens in Richtung Kliniken und Universität wird dem Teilstück vom Theater zur Wissenschaftsstadt vorsichtige Priorität eingeräumt. Ein Beschluss darüber, mit welchem Streckenabschnitt begonnen wird, steht derzeit noch aus.

Die Inbetriebnahme der Gesamtstrecke ist für Anfang 2018 vorgesehen.

Stressfrei durch die Stadt

Die neue Straßenbahnlinie wird die Wissenschaftsstadt im Nordwesten Ulms mit dem Kuhberg im Südwesten verbinden. Vom Ulmer Hauptbahnhof aus sind zwei Teilstücke vorgesehen.

Die südliche Trasse zum Kuhberg zweigt vom Ehinger Tor kommend in die Beyerstraße ab. Über Römerplatz, Römerstraße und Römerpark beim Grimmelfinger Weg erreicht die Straßenbahn ihre Endhaltestelle beim Schulzentrum Kuhberg.

Das nördliche Teilstück führt über den östlichen Eselsberg am Mähringer Weg entlang zur Universität Süd. Am James-Franck-Ring biegen die Gleise in die Albert-Einstein-Allee ein. Es geht an den Unikliniken, der Neuen Chirurgie und am Bundeswehrkrankenhaus vorbei. Bei der Hochschule Ulm erreicht die Straßenbahn den westlichen Teil der Wissenschaftsstadt und biegt in Richtung Science Park II ab. Dort wird sich die Endschleife befinden.

Sicher, schnell und umweltfreundlich

Die neue Linie 2 bietet mehr als 20.000 Anwohnern, Arbeitnehmern, Schülern und Studenten schnelle, sichere und komfortable Direktverbindungen zwischen den Stadtteilen im Norden und Süden sowie ins Stadtzentrum.

Mit dem Betrieb der neuen Trasse steigt die Attraktivität von Wohn- und Gewerbestandorten entlang der Strecke.

Der Ausbau des Straßenbahnnetzes dient der Umwelt. Denn es wird einer weiteren Zunahme des Kraftfahrzeugverkehrs und dem damit verbundenen Mehr an Abgasen, Staub, Unfällen und Lärm vorgebeugt.

Die Reisezeiten verkürzen sich.

Attraktiv: Die Straßenbahn wird aufgrund des Fahrkomforts und der hohen Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit - durch weitestgehend besonderen Fahrweg - von den Bürgern geschätzt. In Böfingen wurde der Bus durch die Straßenbahn auf dem gleichen Abschnitt ersetzt. Bereits ein Jahr nach der Inbetriebnahme nutzen auf dem Böfinger Abschnitt 1.600 Menschen mehr die Straßenbahn als vorher den Bus.

Die Straßenbahn ist ein klimafreundliches Verkehrsmittel. Ganz besonders in Ulm, denn sie wird zu 100 Prozent mit umweltfreundlichem Naturstrom der SWU Energie GmbH betrieben.

Der Bund trägt den Löwenanteil

Der Bau der Strecke und der Ausbau des Betriebshofs erfordern Investitionen in Höhe von rund 122 Millionen Euro. Gefördert werden diese Maßnahmen über das Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG). Beim Streckenausbau beteiligen sich Bund und Land mit bis zu 80 Prozent der förderfähigen Investitionssumme, beim Betriebshofausbau wird das Land Baden-Württemberg bis zu 75 Prozent der förderfähigen Kosten beisteuern. Nach Abzug der zu erwartenden Fördermittel von Bund und Land müsste die Stadt Ulm rund 53,3 Millionen Euro aus Eigenmitteln finanzieren. Darin enthalten sind auch der Ausbau des Betriebshofs in der Ulmer Weststadt und etwaige Vorfinanzierungskosten, falls Bund und Land nicht zeitnah gemäß Baufortschritt fördern.

Für den Betrieb der Line 2 werden bis zu 12 neue Straßenbahnwagen benötigt. Diese finanziert die SWU Verkehr GmbH vollständig aus eigenen Mitteln.

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