02.09.2016

Der 2. Verschub ist erfolgreich abgeschlossen

Die ÖPNV-Brücke zum Kienlesberg „wächst“: Auch bei der zweiten Auflage des Taktschiebeverfahrens hat alles reibungslos geklappt. Premiere des komplizierten Manövers war bereits in der Nacht vom 10. auf den 11. August.

Der zweite „Schuss“ war in zwei Etappen auf die Kurzreise in Richtung des westlichen Brückenwiderlagers geschickt worden – die ersten fünf Meter in der Nacht auf Freitag, den 2.9.16, die restlichen 20 Meter dann in den Zugpausen folgenden Vormittag. Der Termin war vorverlegt worden, weil die Montagearbeiten weniger Zeit als kalkuliert in Anspruch genommen hatten.

Zur Erinnerung: „Schuss“ nennen die Brückenbauer ein Großelement für den Brückenkörper. Es wird auf der Arbeitsplattform zusammenmontiert und dann anschließend mit Hilfe von großen Pressen und viel Schmierseife per „Taktschiebeverfahren“ in Richtung seines späteren Bestimmungsorts gebracht. Im Fall der Ulmer ÖPNV-Brücke mit 270 Meter Länge muss dieser Vorgang insgesamt zwölf Mal wiederholt werden, bis der Brückenschlag auf die gegenüber liegende Seite schließlich geschafft ist.

Im konkreten Fall kommt erschwerend hinzu, dass die Brücke quer über die Gleisanlagen der Deutschen Bahn verläuft und während des Vorgangs keinerlei Bahnverkehr im betroffenen Bereich stattfinden darf.

Den Brückenbauern steht daher jeweils lediglich ein enges Zeitfenster von wenigen Stunden zur Verfügung. Große Erleichterung daher nun schon zum zweiten Mal bei Thomas Harter und seinem Team, als er in seiner Funktion als Projektleiter bei den Stadtwerken Ulm/Neu-Ulm für den Brückenbau verkünden konnte: „Der Verschub ist durch!“

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Baustellen­beauftragte

Werner Reichert und Hans Hengartner sind telefonisch unter 0731 166 4466, per Mail unter info@linie2-ulm.de erreichbar.  Informationen

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